Dienstag, 17. Februar 2026
neue Podcasts in Planung für die Formate "Ukraine-Tierschutz-Podcast" und "Tierschutz-Podcast"
Freitag, 13. Februar 2026
Das Geschäft mit der Tötung von Strassenhunden in Rumänien
An sich wollte ich mich kürzlich in Facebook auf den Seiten von rumänischen Tierätzte-/Tierschutz-NGOs umsehen, um Ideen für meine Reiseplanung nach Rumänien im diesen Jahres zu sammeln. Dabei plane ich neben einem weiteren Besuch bei TAC.social in Cluj auch einen Besuch von Asociatia Sache Vet in der Nähe von Bukarest. Auf der Facebook-Seite von Asociatia Sache Vet stieß ich auf einen Beitrag, wo es um die Tötung von 15.000 Strassenhunden im „Tötungslager“ Suraia ging.
Durch Recherchen verschiedener rumänischer Tierschützer, mitunter auch Kola Kariola konnten in den zurückliegenden Wochen und Monaten vermehrt Bildmaterial und Berichte über die Misshandlung und Tötung von Strassenhunden in privat betriebenen "Tierheimen" öffentlich gemacht werden, die ausschließlich über öffentlichen Mittel und Aufträge zur Regulierung des Strassenhundproblems betrieben werden. Dies betrifft u.a. private "Tierheime" in Suraia und Codlea sowie im Kreis Neamt. Die „Dunkelziffer“ wird sicherlich höher sein. In diesem Zusammenhang ist der Name "Dr. Lazar Daniel" (Suraia) zu erwähnen, der nach den vorliegenden Informationen über Verträge mit duzenden Gemeinden sich das Geschäft mit dem "Strassenhundproblem" dafür sich an Land gezogen hat. Über diese Verträge sind immense Summen an Steuergeldern verschwendet worden.
Als ich 2020 TAC.social in Cluj besuchte und dort Anca Georgescu interviewen konnte, erzählte sie mir von diesem Geschäftsmodell, dass manche privat geführten Tierheime über Steuergelder finanziert werden, wenn sie Strassenhunde einfangen, unterbringen, versorgen und nach der gesetzlichen „Wartezeit“ von 14 Tagen euthanasiert werden. Die Gewinne werden meiner Meinung nach wohl durch die Rationierung von Futter für die Todeskandidaten mitunter erzielt. Zum damaligen Interview: https://www.youtube.com/watch?v=OJR-LKQI5jg
Bei den nun öffentlich gewordenen Missständen ist das Bildmaterial (aus Suraia) schwer zu ertragen, ich baue es dennoch hier in dem Artikel mit ein.
In den mit Steuergeldern finanzierten privaten Tierheimen erleiden die Hunde unsägliches Leid und Torturen bis zu ihrer Tötung, die mit einer „humanen“ Euthanasie nichts mehr zu tun haben (zB ohne Sedierung und direkter Verabreichung einer tödlichen Injektion). Diese Tierheime zeichnen sich besonders durch Intransparenz in allen Bereichen des Geschäftsbetriebes aus und mangelhafter Kontrolle durch Behörden. Mit Steuergeldern des rumänischen Staates wird ein Mordbusiness finanziert und „Symptome“ behandelt, ohne damit die eigentliche Problematik anzugehen und die Steuergelder könnten sinnvoller und menschlicher für die Tiere eingesetzt werden.
Es ist bei weitem kein unbekanntes „Business“, aber was nun ans „Licht“ gekommen ist, übersteigt alle Vermutungen und trifft jeden Tierschützer hart und ganz besonders die rumänischen.
Mittlerweile soll auch die Staatsanwaltschaft gegen die Betreiber der Tierheime wegen des Verdachts der missbräuchlichen Verwendung von öffentlichen Mitteln Ermittlungen aufgenommen haben.
Was können aber wir tun, die keine rumänischen Staatsbürger sind?
Wir können gezielt die seriösen und transparent arbeitenden rumänischen Tierschützer, Veterinär-NGOs und Tierschutz-NGOs mit Sachspenden und Spendengeldern unterstützen. Damit können sie ihre Kastrationsprojekte und Aufklärungskampagnen noch weiter ausbauen. Ihre gesellschaftlichen und politischen Postionen können damit auch gestärkt werden, damit ihre Stimme mehr Gewicht bekommt. Bereits jetzt sind NGOs politisch in ihrer Gemeinde und Kreis aktiv.
Nur durch die Stärkung der rumänischen NGOs bekommen die Strassenhunde/-katzen eine Stimme in ihrer Heimat bekommen, die dann immer stärker und kräftiger wird.
Beispielsweise unterstütze ich selber solche NGOs und Shelter über mein Hilfsprojekt Streuner Seelen im Rahmen meiner Möglichkeiten – es gibt auch noch viele rumänische NGOs, Shelter und Veterinäre, die vertrauensvoll arbeiten. Um über deren Arbeit zu berichten, beabsichtige ich auch in wenigen Monaten wieder nach Rumänien zu reisen. Denn gerade deren Arbeit läuft unter dem Radar der Öffentlichkeit hier in Deutschland, obwohl sie es bei weitem wert sind, dass auch sie selber eine Stimme erhalten. Über ihre sehr aufopfernde mit viel Herzblut gepaarte Arbeit habe ich schon so manches geschrieben und auch in einem Podcast bei „Deine Tierwelt“ gesprochen ( Link Podcast ).
Es wurden vor wenigen Tagen mehrere Petitionen in Rumänien ins Leben gerufen, um Druck auf die Behörden aufzubauen, damit endlich gehandelt und dieses perfide Tötungsgeschäft gestoppt wird.
Die dann frei werdenden Steuergelder könnten in grundlegend sinnvolle Kastrationsprojekte, Versorgung, Microchip-Implationen und Aufklärungskampagnen sowie Kontrolle der wieder ausgesetzten und kastrierten Tiere gesteckt werden. Auch wurden von vielen rumänischen NGOs Schulprojekte ins Leben gerufen, um bereits bei Kindern eine andere und emphatische Einstellung für Hunde und Lebewesen zu fördern.
Diese Petitionen und auch bei staatlichen Stellen aktuell eingereichten Beschwerden führten nun zur vorläufigen Schließung des „Tötungslager“ Suraia und zur Ansetzung einer Zusammenkunft von Tierschützern und Politikern Mitte Februar. Dort soll über die die richtige Anwendung der Rechtsgrundlagen, Abläufen und Verbesserungen gesprochen werden.
Was bleibt ist die Hoffnung, dass die 15000 Opfer und die vielen andern nicht umsonst gestorben sind und ihr Leid und Tod eine Nation wachrüttelt…
Hier noch ein paar rumänsiche Pressemeldungen:
g4media.ro vom 11.02.2026
digi24.ro vom 11.02.2026
news.ro vom 13.02.2026
tvrinfo.ro vom 11.02.2026
digi24.ro vom 13.02.2026
Eine Bitte habe ich noch und wie ich bereits weiter oben geschrieben:
Unterstützt Kastrationskampagnen rumänischer Tierschutz- und Veterinär-NGOs, denn damit wird an der richtigen Stelle geholfen, damit ihr Handeln und Tun mehr Gewicht in ihrem Land bekomme.
Tom van den Abbeele (vorm. Pedall)
Engelskirchen / Deutschland
Homepage: https://www.Streuner-Seelen.de (aktuell im Umbau)
Blog: https://streuner-seelen.blogspot.com
YouTube: https://www.youtube.com/@streunerseelen8142
Bildmaterial/Credits von der Seite https://www.facebook.com/sachevetclinic/ mit Erlaubnis.
Donnerstag, 22. Januar 2026
Mr. Scam aus Turda / Rumänien sucht ein zuhause
Er wurde frisiert, seine Haarknoten und Verfilzungen entfernt, gebadet und dem Tierarzt vorgestellt. Der Kleine ist nicht kastriert, aber entwurmt, geimpft und gechipt und würde sich sehr auf ein schönes zuhause und ein warmes Körbchen freuen. Eine Familie, die ihm noch ein paar schöne Jahre schenken möchte.
An einer Lefze hat eine Verdickung, die ihn aber nicht stört.
Der Kleine wird mit den üblichen Papieren vermittelt und an Kosten fallen die Transportkosten und noch was für die Papiere an.
Wer Interesse an, kann sich gerne an mich wenden und ich leite es an Bianca weiter oder sonst bitte sie direkt anschreiben.
Von Herzen vielen Dank!
Sonntag, 11. Januar 2026
Rumänien-Reise mit Emotionen und vielen Speicherkarten
Donnerstag, 3. Juli 2025
Talk mit MdB Roderich Kiesewetter über die Ukraine / Spendenbereitschaft / Tierschutz 01.07.2025
Am 01.07.2025 unterhielt ich mich im Podcast mit Herrn Roderich Kiesewetter (CDU) über die nachlassende Spendenbereitschaft aus der Zivilbevölkerung auch für den Tierschutz in der Ukraine. Ferner spraschen wir über Katzen und Hunde an der Front und was sie für die Soldaten der ukrainischen Armee bedeuten sowie weiteres zur Ukraine.
Tom Pedall - van den Abbeele
Engelskirchen, 03.07.2025
Freitag, 25. Oktober 2024
Zuwachs bei uns: Sunny, Handicapkatze aus Rumänien
Bianca, eine Tierschützerin aus Turda/Rumänien in der Nähe von Cluj nahm sich vor wenigen Wochen einer 5 Monate alten Katze an, die offensichtlich von einem Auto angefahren wurde. Aufgrund der Verletzungen musste der jungen Katze das Hinterbein amputiert werden. Ihr geht es mittlerweile besser und kommt gut mit dem Handicap zurecht. Sie trägt den Namen Sunny. Und nun? Nun ja... in wenigen Wochen wird Sunny unsere Penny, Pepe und Bella sowie Claudia und mich persönlich kennenlernen. Wir haben uns entschieden der kleinen Maus ein zuhause zu geben
Montag, 21. Oktober 2024
Wie wurde Streuner Seelen geboren? Welche Philosophie?
Als ich dann 2020 über Karneval in Cluj war, fuhren wir gemeinsam in die Praxis von TAC.social. Es war ein sehr herzliches und freundliches Willkommen. Ehrlich gesagt, auch kleiner als ich es mir vorstellte, aber die Praxis hatte ihren Charme. Wir bekamen eine Führung und zum Schluss konnte ich Anca Georgescu mit Hilfe von Olga interviewen. Wir hätten uns auch nur auf englisch unterhalten können, aber für meinen Podcast wollte ich auch das Interview auf rumänisch haben.
Anca lernte ich als eine sehr nette und offene, aber auch in aller Klarheit und Zielstrebigkeit ausgerichteten Menschen kennen, die für TAC.social und ihrem Anliegen brennt, um an der Situation der Strassenhunde und Strassenkatzen was zu ändern und Missstände / Probleme anzusprechen. Auch lernte ich damals kurz die Tierärztin Raluca Murmu kennen, mit der ich dann später ein separates Interview über ihre Arbeit und Engagement für die Strassenhunde auf den kapverdischen Inseln führen konnte.
Seit 2020 verfolge ich die Arbeit von TAC.social und ich kann nicht verschweigen, dass ich bei manchen ihrer Postings mit Videos und Fotos Tränen in den Augen habe. Tränen weil ihre Arbeit mich tief berührt und mir selber leider oft die Hände gebunden sind, um sie nicht so unterstützen zu können, wie es ich am liebsten möchte. Sie verdienen jede Hilfe, die bewerkstelligt werden kann – denn ihre Arbeit ist eine vom Grund auf ehrliche, aufopfernde und soziale Arbeit, die das Wohl der Tiere in den Vordergrund stellen.














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