Sonntag, 7. Juni 2020

Papiu Ilarian (Ro) ... schwer begreifliches Verbrechen ...

Mein Anliegen mit meinem  Blog und meinem Projekt der "Streuner Seelen" ist es ja in erster Linie vorwiegend den Strassenhunden einen Namen zu geben und ihre Geschichten zu erzählen. Es gibt überaus viele positive Geschichten. Eine kleine Auswahl findet sich auch hier auf meinem Blog, wie aus traurigen Fällen Erfolgsgeschichten für die betroffenen Hunde wurden... aber all dies trübt sich bei dem, was leider auch nebenher noch geschieht. Darunter diese nachstehende "Geschichte", die mich einfach nur unendlich traurig und fassungslos macht. Als ich die beiden Videos gestern sah und die Infos dazu las, ich kann seit dem nicht aufhören daran zu denken. Es ist leider die abscheuliche Kehrseite der Medallie ...

Vorab möchte ich anmerken, dass es unschön ist, was ich bzw. worüber ich nun schreiben werde, aber die entsprechenden beiden Videos dazu, werde ich nicht zeigen, sondern nur Screenshots, aber sie lassen erahnen, welches grausame Verbrechen geschah ...


Welche Infos habe ich? Folgende: Vor wenigen Tagen ereignete sich in Papiu Ilarian südöstlich von Cluj dieser Vorfall. Der Junge ist ca. 11/12 Jahre alt und beging die Tat im Beisein von Freunden, die ihn oder er sich selber als "Champion" feierten. Die Tat wurde mit Gelächter quittiert. Er soll nicht nur diesen einen Welpen, sondere mehrere erschlagen haben.

Der Junge wurde identifiziert und die Polizei wurde vorstellig. Aber er kann strafrechtlich nicht belangt werden. Was bleibt? Blanke Ohnmacht... 

Wieso und warum man diess macht, ich weiss es nicht ... falsches Verständnis im Umgang mit lebenden fühlenden Wesen? Falsche Erziehung? Unbegreiflich... 

Bei all der Wut, Trauer und Entsetzen darf man aber nicht den Fehler begehen und alle über einen Kamm scheren, darum bitte ich Euch, da es auch so viele positive Geschichten aus Rumänien gibt.

In Rumänien, wie auch in vielen anderen Ländern liegt noch viel Arbeit vor den Tierschützern, um Menschen einen anderen Umgang mit den Tieren beizubringen. Auch hierzulande geschehen immer wieder Greueltaten... beispielsweise erst kürzlich, wo Katzen mit Säure übergossen oder bei einer Katze die Vorderpfoten abgeschnitten wurden, mal von den ganzen Giftködern abgesehen, die vielfach überall ausgelegt werden, um Hunden zu schaden. Das Warum wird man nie wirklich aufklären können...

Möge die Opfer der empathielosen Menschen hinter der Regenbogenbrücke ein weitaus besseres Leben nun haben... und sollte uns mahnen, dass wir nicht wegsehen dürfen, wenn Unrecht geschieht, sondern eingreifen müssen und auch gerade deshalb ist Auslandstierschutz wichtig, um die Tierschützer vor Ort zu unterstützen, damit unschuldiges Leben nicht wie ein Wegwerfartikel behandelt wird, sondern die Chance auf ein würdiges Leben hat. 

R.i.p.

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