Montag, 27. November 2023

Albusa aus Pata Rat... Hilfe und Unterstützung sind gefragt...

Ich würde so gern helfen, die richtige Familie für Albusa finden, aber…die Familie muss besonders sein:

Durch Dr. Raluca von den rumänischen Tierärztinnen-Organisation TAC.social bin ich auf eine besondere Hündin aufmerksam gemacht worden. Sie befindet sich aktuell noch auf einer Pflegestelle in Rumänien, muss diese aber bald verlassen. 


Es handelt sich um Albusa. Sie wurde von Mitarbeitern von TAC in Pata Rat vor etwa einem Jahr aufgefunden. Pata Rat ist die bekannte Müllsiedlung am Rande von Cluj/Ro, wo die Tierärzte bereits mehrere größere Kastrations- und medizinische Versorgungskampagnen durchgeführt haben.

Albusa erlitt aufgrund eines Autounfalles Verletzungen und konnte durch medizinische Versorgung und Betreuung durch die Tierärztinnen von TAC und einer Tierklinik gerettet werden. Von ihren Verletzungen durch den Autounfall ist sie geheilt.


Nur, da kommt das Problem mit dem „aber“:  Sie wurde positiv auf Brucellosis getestet, jedoch ohne Symptome. Die Infektion ist nicht akut, sondern es wurden Antikörper im Blut nachgewiesen und ist in einen chronischen Zustand übergegangen. Eine vollständige Heilung wird es nicht geben. Brucellosis gehört zu den Infektionskrankheiten der Zoonesen, dies bedeutet, dass eine Übertragung von Tier auf Mensch möglich ist und bei einer chronischen Erkrankung auch ein Restrisiko besteht.
Aufgrund des positiven Befundes mit Brucellosis platzte eine Vermittlung nach Großbritannien.









Leider drängt nun die Zeit und sie ist eine sehr wunderbare Hündin mit ihren knapp 1,5 Jahren. Sie ist sehr aktiv, liebt das Spielen und Herumrennen. Ihr Verhalten gegenüber anderen Hunden und Katzen ist tadellos; sie lebt auch auf der Pflegestelle mit ihnen in Frieden. Albusa ist mit 53 cm mittelgross und bringt derzeit 24 kg auf die Waage.

Die Chance einer Vermittlung liegt bei nahezu null und dass bei dieser wunderbaren Hündin. Aber was kann man machen und wie helfen? Man könnte zumindest versuchen, TAC.social zu unterstützen, damit Albusa weiterhin auf der Pflegestelle bleiben kann und mit allem versorgt wird, was für ein unbeschwertes Hundeleben möglichst. Vielleicht Patenschaft? Oder gibt es vielleicht doch die besondere Familie, die sich der Risiken bewusst ist?

Wenn sich jemand wirklich mit der Infektionskrankheit beschäftigt, die Risiken bedenkt und Interesse an der Hündin hat, dann könnte die Person sich mit dem Tierarzt ihres Vertrauens unterhalten und evtl. würde sich eine Lösung finden, eine Lösung, dass Albusa nach Deutschland kommen kann. 

Vom Veterinäramt meines Kreises habe ich folgende Info erhalten: 

"Grundsätzlich gibt es aktuell keine tierseuchenrechtliche Regelung, die einen Import eines Hundes, der mit Brucella canis infiziert ist verbietet.

Eine Infektionsgefahr für andere Hunde bzw. Menschen ist aber dennoch nicht auszuschließen. Es ist daher sehr gut abzuwägen, ob eine Einfuhr vertretbar ist.

Die neuen Tierhalter sind zwingend über die Gefahren einer Infektion aufzuklären."

Ich muss mir eingestehen, dass Albusa's Schicksal mich sehr bewegt und wer mehr Infos haben möchte, kann mich gerne anschreiben und ich leite es an TAC.social weiter.

Tom, 27.11.2023

www.streuner-seelen.de

TAC.social auf Facebook: https://www.facebook.com/socialTAC

Unterstützung für TAC: 


IBAN Bank of Transilvania:
Empfänger: Asociația Transylvania Animal Care
RO 89 BTRL EUR CRT 0305 8496 01

 

Dienstag, 18. April 2023

Tierschutz in der Ukraine - Podcast von Streuner Seelen (Tom Pedall) / Strassenhunde / Strassenkatzen

Im Talk unterhalte ich mich mit Iuliia und Tatjana über die aktuelle Situation in einem Ort im besetzten Teil der Ukraine, wo Tatjanas Mutter sich um dutzende Katzen und Hunde kümmert. Auch über Gefahren und Kriegsalltag sprachen wir. Aber auch wie man sie unterstützen kann und wenn jemand Tatjanas Mutter helfen möchte: Paypal: tanya.fitnessss@gmail.com Das Futter wird in einem Laden im Ort gekauft und die Mutter kann es dann dort abholen, da Sachspenden-Lieferungen in das besetzte Gebiet nicht möglich sind.



Samstag, 18. März 2023

Shelter / Hospiz von Anastasia aus Irpin/Ukraine (englisch/deutsch)

In meiner Freundesliste bei Facebook ist eine Ukrainerin, die mit einer Anastasia aus Irpin befreundet ist und mir über die Timeline immer mal wieder Tierschutz-Postings angezeigt werden. So kam es dann, dass ich mir das Profil von Anastasia anschaute und sah viele Fotos und Videos, worauf viele Hunde und Katzen waren, die oft gehandicapt sind. Da mir besonders gehandicapte Tiere am Herzen liegen, war für mich klar, dass ich sehr gerne über Anastasia und ihre Tiere schreiben wollte. Ich nahm daraufhin Kontakt zu ihr auf und wir führten ein kurzes Interview, welches nun folgt:

Anastasia lebt mit ihrem Mann in Irpin/Ukraine. Sie erfüllte sich einen Kindertraum und eröffnete einen kleinen Shelter mit Hospiz für alte und kranke, gehandicapte Tiere. Wobei auch manche von ihnen adoptiert werden können. Derzeit hat sie 50 Hunde und 15 Katzen. Darunter sind 12 Tiere mit Handicap. Viele der Hunde und Katzen stammen aus den Frontgebieten. Anastasia versucht so gut es geht, allen zu helfen. Die Situation der Strassenhunde und Strassenkatzen hat sich in der Ukraine im Vergleich zu der Zeit vor dem Krieg nicht sonderlich geändert, jedoch interessieren sich mittlerweile mehr Menschen nun für das Schicksal der Tiere. Zu den Strassenhunden und Strassenkatzen kommen nun auch die zurückgelassenen Tiere dazu, die auf der Flucht niemand mitnehmen konnte oder deren Häuser zerbombt und Besitzer getötet wurden.



Aufgrund der vielen Tiere in ihrem Shelter/Hospiz und der schwierigen Lage in Irpin und der Ukraine an sich, ist die besonders die medizinische Versorgung ihrer Tiere eine große Schwierigkeit. Denn jeder Hund und jede Katze muss individuell versorgt werden.

Es ist was ganz besonders, wenn Menschen gerade in der derzeitigen Lage in der Ukraine sich den völlig hilflosen Geschöpfen annehmen und ihnen ein zuhause geben, wo sie in Sicherheit ein können. Menschen, wie Anastasia haben die Menschlichkeit nicht verloren und zeigen ein großes Herz. Leider finden solche Menschen wenig Aufmerksamkeit ausserhalb der Ukraine und versuchen das Beste aus der schwierigen Situation zu machen. Ich ziehe meinen Hut vor ihr.
 





Inwiefern die Möglichkeit besteht, Anatsasia Sachspenden für ihren Shelter/Hospiz zukommen zu lassen, müsste man recherchieren. Wenn jemand Anastasia finanziell unterstützen möchte, kann ihr gerne über Paypal (anastarie63@gmail.com) helfen, um ihr bei der Versorgung ihrer Hunde / Katzen zu helfen.

Mehr Infos zu Anastasia und ihrem Shelter / Hospiz findet ihr auf ihrer Homepage https://www.domkhvostov.in.ua / über Google-Übersetzer könnt Ihr Euch die Homepage auf auf Deutsch übersetzen lassen oder auf ihrem FB-Account https://www.facebook.com/profile.php?id=100016661104783

Mit großem Dank an Anastasia schließe ich diesen Artikel!

Tom Pedall
Engelskirchen / Deutschland 

https://www.Streuner-Seelen.de
https://twitter.com/TomPedall

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Shelter / Hospice from Anastasia from Irpin/Ukraine
 
In my friends list on Facebook there is a Ukrainian who is friends with Anastasia from Irpin and animal welfare postings are repeatedly displayed to me via the timeline. So it happened that I looked at Anastasia's profile and saw many photos and videos on which there were many dogs and cats, which are often handicapped.
 
Because handicapped animals are particularly close to my heart, it was clear to me that I really wanted to write about Anastasia and her animals. I then contacted her and we conducted a short interview, which follows:
 
Anastasia lives with her husband in Irpin/Ukraine. She fulfilled a childhood dream and opened a small shelter with a hospice for old, sick, handicapped animals. Some of them can also be adopted. She currently has 50 dogs and 15 cats. Among them are 12 animals with a handicap. Many of the dogs and cats are from the front lines. Anastasia tries as best she can to help everyone. The situation of street dogs and street cats in Ukraine has not changed much compared to before the war, but now more people are interested in the fate of the animals. In addition to the stray dogs and stray cats, there are now also the abandoned animals that nobody was able to take with them when they fled, or whose houses were bombed and their owners killed.
 
Due to the many animals in their shelter/hospice and the difficult situation in Irpin and the Ukraine itself, the medical care of their animals is a big problem. Because every dog ​​and every cat has to be cared for individually.
 
It is something very special when people, especially in the current situation in Ukraine, take care of the completely helpless creatures and give them a home where they can be safe. People like Anastasia have not lost their humanity and show a big heart. Unfortunately, such people find little attention outside of Ukraine and try to make the best of the difficult situation. I tip my hat to her.
 
To what extent it is possible to send donations in kind to Anatsasia for her shelter/hospice would have to be researched. If anyone would like to support Anastasia financially, please feel free to help her via Paypal ( anastarie63@gmail.com ) to help her care for her dogs/cats.
 
More information about Anastasia and her shelter / hospice can be found on her homepage https://www.domkhvostov.in.ua / you can use Google translator to translate the homepage into your language or on her FB account https:// www.facebook.com/profile.php?id=100016661104783
 
The pictures and videos are from Anastasia's Facebook page and are subject to her copyright.
 
With big thanks to Anastasia I close this article!
 
Tom Pedall
#Engelskirchen / Germany

 

Sonntag, 12. März 2023

„UkrArmy cats & dogs“ - Ukrainische Hilfe für Tiere

Seit Jahren schlägt mein Herz für Strassenhunde und –katzen in Rumänien. Nach Beginn des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine hab ich über mein eigenes Hilfsprojekt „Streuner Seelen“ einer rumänischen Freundin, die in Siret an der  Grenze zur Ukraine lebt und einen Tiershelter (Arca lui Oscar) führt, Sach- und Geldspenden zukommen lassen, um ukrainischen Flüchtlingen mit ihren Tieren zu helfen und diese zu versorgen. Auch gehen über sie Sachspenden in den Oblast an der Grenze zu ihrer Heimatstadt.

Da mich das Schicksal der Ukraine, die Kriegsverbrechen, die Zivilisten und Soldaten nicht emotional kalt lässt, sondern mich auch sehr beschäftigt, verfolge ich die neuesten Mitteilungen und Informationen aus der Ukraine von dortigen Twitter-Accounts. Dabei stieß ich auf den Account von „UkrArmy Cats & dogs“. Dort werden besonders Bilder und Kurzvideos von Soldaten/innen gezeigt, die sich in erster Linie um Katzen und Hunde kümmern, seien es Kitten, Welpen oder ausgewachsene Tiere. Da stellte sich mir dann keine Frage, ich musste den Account von „UkrArmy Cats & dogs“ abonnieren.

Im Rahmen meines Hilfsprojekts „Streuner-Seelen.de“ versuche ich den rumänischen Strassenhunden/-katzen eine Stimme zu geben und schreibe ihre Geschichten auf. Auch schreibe ich über  jene Menschen, die ihnen vor Ort helfen. Menschen, die man sonst so gar nicht wahrnehmen würde. So kam es dann dazu, dass ich mich intensiver mit Tierschützern in der Ukraine nun auch beschäftigte und überlegte, wie kann ich vielleicht helfen. Wie helfen, um ihre Geschichten und Projekte vorzustellen? Der einzige Weg für mich: Interviews führen und über sie schreiben! So nahm ich dann Kontakt mit dem Twitter-User „UkrArmy Cats & dogs“ auf und führte ein schriftliches Interview auf Ukrainisch mit ihm, dank der Unterstützung eines ukrainischen Sprachschülers in Wuppertal.



Hinter „UkrArmy Cats & dogs“ steht Vitaly Ovcharenko. Er ist Soldat in der ukrainischen Armee. Nach dem Überfall Russlands ist er der Armee beigetreten, um seine Heimat zu verteidigen, wie viele anderer seiner Landsleute. Das Projekt „UkrArmy Cats & dogs“ gründete Vitaly, um neben seinem Alltag als Soldat, auch den Tieren in den Frontbereichen Hilfe zukommen zu lassen. Denn Ukrainer, die ihre Wohnungen, Häuser und Höfe auf der Flucht vor den vordringenden, brandschatzenden russischen Truppen verlassen mussten, konnten nicht immer ihre Tiere (vorwiegend Hunde und Katzen) mitnehmen und musste sie zurücklassen. Sehr oft schweren Herzens und gepaart mit der Ungewissheit, diese überhaupt noch einmal wiedersehen zu  können.


 


Wenn die zurückgelassenen Tiere auf Futtersuche gehen, treffen sie auch dabei auf ukrainische Militärangehörige und werden versorgt, so gut, wie es möglich ist. Aber nicht selten sind es auch die Hunde und Katzen, die die ukrainische Armee in verlassenen Ortschaften willkommen heißen. Die Soldaten/innen kümmern sich um die Tiere und versorgen sie mit Nahrung. Es gibt auch viele Fälle, wo Soldaten/innen die Tiere mit in den hinteren Linien oder Orte zu Tierschützern bringen, wo sie in Sicherheit sind.  

Die Tiere, die bei den Soldaten/innen bleiben, werden oft Freunde und Mitglieder einer Gemeinschaft. Ein Anliegen Vitalys mit dem Projekt „UkrArmy Cats & dogs“ ist es auch zu zeigen, dass ukrainische Soldaten/innen  trotz des Krieges unter den schwierigsten und gefährlichsten Bedingungen nicht die Augen vor der Not der zurückgelassenen Tiere verschließen und (Zitat):  „Der Krieg hat den ukrainischen Soldaten nicht das Wichtigste genommen – Menschlichkeit und Herz. Und ich möchte es der ganzen Welt zeigen“. Ein Anliegen, was ich sehr gerne unterstützen möchte.

Vitaly schreibt mir weiter, dass für ukrainische Soldaten/innen die Katzen und Hunde nicht nur Freunde werden, sondern auch neue Familienmitglieder. Sie fühlen sich ihnen oft verbunden und nehmen sie daher auch mit nach Hause. Auch Vitaly hat eine Katze aus einem Dorf nahe der Front mitgenommen und sie ist nun Teil seiner Familie. Die Soldaten/innen geben den Tieren in den Unterständen Wärme, Versorgung, Pflege und Futter. Und die Tiere danken es ihnen mit ihrer Herzenswärme, Ruhe und psychologischem Beistand. Die Soldaten/innen berichten Vitaly, dass sie oft viele Katzen und Hunde in der Nähe ihrer Stellungen sehen.

Der Krieg hat gezeigt, wie wehrlos Tiere sind und Hilfe brauchen. Vitaly denkt, dass dieser Krieg zeigt, wie sehr die Hunde und Katzen die Herzen der Soldaten/innen retten und sie im Kampf um ihr Land mental unterstützen. Auch sie sind es wert, dass man um sie kämpft. 


Vitaly zeigt auf seinem Twitter-Account „UkrArmy Cats & dogs“ viel Foto- und Videomaterial aus den Frontabschnitten von Soldaten und Soldatinnen, die ihre vierbeinigen Kameraden vorstellen. Er selber versucht neben dem Veröffentlichen des ihm zugeschickten Bildmaterials, auch über Futter- und Geldspenden die Tiere zu versorgen. Er kauft Futter und es an die Armee-Blockposten, um den Soldaten/innen mit ihren Tieren zu helfen. Auch verteilt er Lebensmittel und Futter an Zivilisten, die damit in den teils ausgebombten Häusern und Vierteln ihre eigenen Tiere füttern können. Durch sein Engagement hat er bereits viele Freunde gefunden, die ihrerseits ausgesetzten Tieren helfen. Für manche Tiere versucht er auch Familien zu finden.



Seine Hilfe beschränkt sich besonders auf die Stellungen in der vordersten Front  und den auch dort betroffenen Dörfern und Städten. Denn dort ist die Hilfe am relevantesten.

Mit Ehrfurcht und Dank habe ich diese vorstehenden Zeilen über Vitaly Ovcharenko geschrieben, denn sein Handeln und Tun verdeutlicht, was Menschen auszeichnet, nämlich sich auch jenen anzunehmen, die hilflos sind. Mit meinen Gedanken in die Ukraine gehend, schließe ich diesen Artikel und hier ist der Link zu Vitalys Twitter-Acount (https://www.twitter.com/UAarmy_animals).

Tom Pedall, Engelskirchen
(Twitter: https://twitter.com/TomPedall)

################## English Version #####################

My heart has been beating for street dogs and cats in Romania for years. After the start of the Russian war of aggression against Ukraine, which was illegal under international law, I made donations in kind and money to a Romanian friend who lives in Siret on the border with Ukraine and runs an animal shelter (Arca lui Oscar) through my own aid project "Stray Souls" in order to to help Ukrainian refugees with their animals and to care for them. She also sends donations in kind to the oblast on the border with her hometown.

Since the fate of Ukraine, the war crimes, the civilians and soldiers does not leave me emotionally cold, but also very preoccupies me, I follow the latest messages and information from Ukraine from the Twitter accounts there. That's when I came across the UkrArmy Cats & Dogs account. Pictures and short videos of soldiers who primarily look after cats and dogs, be they kittens, puppies or adult animals, are shown there in particular. Then there was no question for me, I had to subscribe to the account of “UkrArmy Cats & dogs”.

As part of my aid project "Streuner-Seelen" I try to give the Romanian street dogs/cats a voice and write down their stories. I also write about the people who help them on site. People you wouldn't otherwise notice. So it came about that I was now also more intensively involved with animal rights activists in Ukraine and thought about how I might be able to help. How to help to present their stories and projects? The only way for me: do interviews and write about them! So I got in touch with the Twitter user "UkrArmy Cats & dogs" and conducted a written interview with him in Ukrainian, thanks to the support of a Ukrainian language student in Wuppertal.

Vitaly Ovcharenko is behind UkrArmy Cats & Dogs. He is a soldier in the Ukrainian army. After the invasion of Russia, he joined the army to defend his homeland, like many of his compatriots. Vitaly founded the "UkrArmy Cats & Dogs" project in order to provide help to the animals in the front areas in addition to his everyday life as a soldier. Because Ukrainians, who had to leave their apartments, houses and farms to flee from the advancing, pillaging Russian troops, could not always take their animals (mainly dogs and cats) with them and had to leave them behind. Very often with a heavy heart and coupled with the uncertainty of ever being able to see them again.

When the animals left behind go foraging, they meet Ukrainian military personnel and are cared for as best as possible. But not infrequently it is also the dogs and cats that welcome the Ukrainian army in abandoned towns. The soldiers take care of the animals and provide them with food. There are also many instances where soldiers take the animals to back lines or places to animal rights activists where they are safe.

The animals that stay with the soldiers often become friends and members of a community. One of Vitaly's concerns with the "UkrArmy Cats & Dogs" project is to show that Ukrainian soldiers, despite the war under the most difficult and dangerous conditions, do not close their eyes to the plight of the animals left behind and (quote): "The war did not deprive Ukrainian soldiers of the most important thing - humanity and heart. And I want to show it to the whole world." A cause I would very much like to support.

Vitaly continues to write that for Ukrainian soldiers, cats and dogs become not only friends, but also new family members. They often feel connected to them and therefore take them home with them. Vitaly also took a cat from a village near the front and it is now part of his family. The soldiers give the animals in the shelters warmth, care, care and food. And the animals thank you with their warmth, calmness and psychological support. The soldiers tell Vitaly that they often see many cats and dogs near their positions.

The war has shown how defenseless animals are and need help. Vitaly thinks this war shows how much the dogs and cats save the hearts of the soldiers and support them mentally in the fight for their country. They too are worth fighting for.

On his Twitter account "UkrArmy Cats & Dogs" Vitaly shows a lot of photo and video material from the front sections of soldiers introducing their four-legged comrades. In addition to publishing the images sent to him, he himself tries to provide for the animals by donating food and money. He buys feed and sends it to the army block posts to help the soldiers with their animals. He also distributes food and feed to civilians, who can use it to feed their own animals in the houses and neighborhoods that have been bombed out. Through his commitment he has already made many friends who in turn help abandoned animals. He also tries to find families for some animals.

His help is particularly limited to the positions in the foremost front and the villages and towns affected there as well. Because that is where the help is most relevant.

I wrote the above lines about Vitaly Ovcharenko with reverence and gratitude, because his actions and deeds make it clear what characterizes people, namely to also take care of those who are helpless. With my thoughts going to Ukraine, I am closing this article and here is the link to Vitaly's Twitter account (https://www.twitter.com/UAarmy_animals).

Tom Pedall, Engelskirchen (Germany)
(Twitter: https://twitter.com/TomPedall)