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Samstag, 26. Dezember 2020

Support für Oldies bzw. Langzeitbewohner... Strassenhunde im Shelter von Suceag (Ro)

Auf dieser neuen Seite meiner Homepage 
 
 
möchte ich Euch die Oldies und Langzeitbewohner des ASIPA-Shelters in Suceag (Ro) vostellen. Besonders sie werden oft übersehen und haben so gut wie keine Chance auf eine Vermittlung bzw. haben dort auch zwangsläufig ihre Gnadenstelle, sofern nicht jemand bereit ist, ihnen, auch wenn es es nur noch für einige Monate ist, ein warmes Körbchen zu schenken. Aufgrund ihres Alters benötigen die Hunde intensivere Pflege und Zuwendung, besonders warme Schlafplätze. Der Versorgugnsaufwand ist weitaus höher, als für "normale" Bewohner.
Zwei der Hunde kenne ich von meinen beiden Besuchen des Shelters, Mina und Ghost...
Auch wenn niemand unter Euch ist, der sie evtl. noch aufnehmen kann, Ihr aber nicht wegschauen wollt, sondern ihre Versorgung mit Futter und Medikamenten zu unterstützen, dann bitte macht es. Jeder Euro oder Sachspende hilft weiter, um ein zumindest ein annähernd würdiges Leben zu ermöglichen. Alle Mitarbeiter von ASIPA tun ihr bestes von Herzen für die Hunde. Gerade der rumänische Winter kann sehr hart sein und es würde allen das Herz zerreissen, wenn wegen fehlenden Holzscheiten oder wärmenden Decken, Stroh die schwächsten und kranken Tiere keinen weiteren Frühling erleben können. 
 
Mehr Infos, wie man unterstützen kann, findet ihr auf der Homepage über diesen Link https://www.streuner-seelen.de/.../Ro/Support-fuer-Oldies/
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Support for oldies and long-term residents ...
On this new page from my Homepage I would like to introduce you to the oldies and long-term residents of the ASIPA shelter in Suceag (Ro). They in particular are often overlooked and have almost no chance of mediation or inevitably have their place of grace there, unless someone is willing to give them a warm basket, even if it is only for a few months. Due to their age, the dogs need more intensive care and attention, especially warm sleeping places. The care costs are much higher than for "normal" residents.
I know two of the dogs from my two visits to the shelter, Mina and Ghost ...
Even if there is no one among you who might still be able to take them in, but you don't want to look the other way, but to support their supply of food and medication, then please do it. Every euro or donation in kind helps to enable at least an approximately dignified life. All ASIPA employees do their best for the dogs with all their hearts. The Romanian winter in particular can be very hard and it would tear everyone's heart apart if the weakest and sick animals could not experience another spring because of a lack of logs or warming blankets and straw. Donations by Paypal: spende@tiernothilfe-ev.de (Subject: "Support für Oldies")
 

Montag, 15. September 2014

El Gouna / Ägypten 2006 - Teil I


Nach unserem ersten gemeinsamen Urlaub auf dem nördlichen Teil des afrikanischen Kontinentes in Tunesien wollten wir diesmal nach Ägypten.

Mich hat es aufgrund des geschichtlichen Hintergrundes immer schon nach Ägypten gezogen, aber bisher ehrlich gestanden nicht getraut, dort auch einen Urlaub zu verbrinden. Nicht zuletzt aufgrund der angespannten politischen Situation und der Jahre zurück liegenden Attentate in den Touristenzielen. Claudia war ebenso wie ich von der Geschichte Ägyptens fasziniert und wir wollten dieses an sich sehr interessante Land nunmehr doch endlich selbst "erleben". Allerdings sollte dies ein reiner Erholungsurlaub werden und ein Besuch von historischen Stätten sollte für spätere Urlaube aufgespart werden.

Meine Lebensgefährtin Claudia war mehr so die treibende Kraft beim Aufstöbern von interessanten Reiseangeboten und ich muss zurückblickend schon gestehen, sie lag an sich nur einmal bisher „daneben“, aber zu diesen Urlaub dann später in einem anderen Reisebericht mehr.
 
Nicht zuletzt auch aufgrund diverser Berichte über einen besonderen Urlaubsort am Roten Meer in Ägypten und dass man dort offensichtlich auch seine absolute Erholung, Ruhe und Entspannung finden könnte, entschlossen wir uns zu einem Urlaub in El Gouna. Aus den bisherigen Reportagen und Berichten schien es ein regelrechtes Kleinod am Roten Meer zu sein, welches u.a. auch über seine eigenen Regeln verfügte; z.B. im Punkto Sicherheit. Zudem war eines der Merkmale, dass man bei der Architektur auf aufgelockerte Strukturen mit nubischen Einflüssen Wert legte und keine „Hotelburgen“, wie in Hurghada zuließ. Wir waren sehr gespannt, ob die Reportagen der Wahrheit entsprachen.

So kam es dann, dass Claudia eine günstige 9tägige Reise mit All Inclusive ins Rihana Inn, welches von Hause aus zu einer belgischen Hotelkette gehörte, für uns buchen konnte.

Unser Reisetermin war der 12.03.-21.03.2006 und unser Abflughafen Düsseldorf mit der Fluglinie Air Berlin. Da wir bereits um 04.30 Uhr die S-Bahn nach Düsseldorf nehmen mussten, um frühzeitig am Flughafen zu sein, entschlossen wir uns die Nacht regelrecht durchzumachen. Zum einen waren wir beide irgendwie nervös und zum anderen hatten wir die Sorge, dass wir trotz mehrerer Wecker dann doch verschlafen würden. Dieser Gefahr wollten wir uns nicht aussetzen, da wir uns sehr auf die Reise freuten.

So kam es dann, dass wir beide mit kaum Schlaf und 2 schweren Koffern bepackt die S-Bahn in Wuppertal bestiegen. Meine liebste Claudia hat zu meinem Leidwesen ein Foto in der Bahn von mir geschossen, welches meine müde Stimmung recht gut einfing. 

Im HBF Düsseldorf angekommen mussten wir dann den Zug zum Flughafen nehmen. Als wir diesen dann betraten und er auch pünktlich losfuhr, waren wir guter Laune, da die Deutsche Bahn leider manchmal eine unbekannte Variabel darstellt, wenn man pünktlich bzw. rechtzeitig einen Ort erreichen möchte. Aber in diesem Fall lief alles perfekt.

Am Flughafen ankommend checkten wir am entsprechenden Schalter ein und nachdem wir uns mit ein wenig Literatur eindeckten, gingen wir durch die Sicherheitskontrolle, um dann am Gate auf das Boarding zu warten. Da an unserem Gate direkt unsere Maschine stand, war es schon interessant, dass man ein geschäftiges Treiben von Mechanikern sehen konnte. Dabei sagte ich so beiläufig zu Claudia, ich glaube unsere Maschine startet später. Sie sah mich an und sagte, dass ich keinen Teufel an die Wand malen solle. Ich stelle mir das gerade bildlich vor… Tom malt mit einem roten Edding einen Teufel an die Wand. Als dann unsere Boardingzeit gekommen war, leuchtete aber die entsprechende grüne Lampe nicht auf, sondern es erklang die Stimme einer Mitarbeiterin von Air Berlin, dass sich aufgrund eines technischen Defektes das Boarding und somit der Abflug verzögern würde. Es vergingen etwa anderthalb Stunden, als dann doch mal das Boardingzeichen erschien.

Nach etwa 45 Minuten konnten wir dann verriegelt und voller sonnenhungriger Passagiere zur Startbahn rollen. Wo wir dann kurze Zeit darauf abhoben. Unterdessen berichtete uns der Pilot, dass es Probleme mit der Klimaanlage gab und ein neues Gerät eingebaut werden musste. Unsere Maschine war mit Bildschirmen ausgestattet die abwechselnd Werbung, Flugdaten und Flugroute zeigten. So etwa in Höhe Koblenz muss es gewesen sein, als man merkte, dass die Maschine nicht weiter stieg, sondern es wieder etwas nach unten ging. Dann kam auch eine Durchsage vom Piloten, dass es erneut Probleme mit der Klimaanlage gab und man sich entschied, dass wir in Frankfurt landen, damit es zu einer erneuten Reparatur kommt bzw. wir eine Ersatzmaschine erhalten. Wer noch nie geflogen ist, kann evtl. nur schwer nachvollziehen, wie interessant es sein kann, wenn man auf den Bildschirmen sieht, wie die Maschine Kreise zieht und eine Flugroute einschlägt, die in die entgegen gesetzte Richtung ging. Und so war es: Aufgrund dessen, dass in Frankfurt kein Platz für unseren Flieger zu finden war, wurden wir nach Hannover umgeleitet. Da sagte ich dann zu Claudia, ob wir heute überhaupt noch in El Gouna ankommen und ich bekam nur ein „Man sei ruhig“ zu hören.

Als wir uns im Landeanflug auf den Flughafen Hannover befanden konnten wir sehen, wie Rettungswagen sowie ein Löschzug mit Blaulicht an der Landebahn standen und nach dem Aufsetzen unserem Flieger zur Parkposition folgten. Ich dachte mir dann so im Geheimen: Ich bin noch nie über eine Notrutsche aus einem Flieger raus. Aber wir durften dann doch über die Treppe heraus. Im Nachhinein dachte ich dann so, dass ich es evtl. hätte aussprechen sollen, damit es dann eintritt, da es ein Erlebnis gewesen wäre. Aber bei allem Spass, es war schon ein etwas mulmiges Gefühl, wenn man so die Wagen mit Blaulicht dort stehen sah.

Wir wurden dann in einem Saal eines am Flughafen direkt gelegenen Hotels „geparkt“. Leider war der Informationsfluss arg dürftig und nach einigen Stunden des Wartens wurden wir dann wieder in den Flughafen gebracht. Da keine „frische“ Maschine zur Verfügung stand, die uns nach Ägypten bringen konnte, mussten wir auf die Ankunft einer anderen Maschine warten, die von den Balearen kam.

Mittlerweile machte sich auch die Müdigkeit breit, die der regelrecht durchgemachten Nacht geschuldet war und wir waren froh, als wir dann endlich in der Maschine Platz nehmen konnten und Richtung Hurghada flogen. Trotz allem Stresses und der nicht unbegründeten Sorge, dass es noch zu weiteren Verzögerungen kommen würde, war es ein schöner Anblick bei Dunkelheit übers Mittelmeer und dann Kairo zu fliegen… und nun geh ich schlafen und die Fortsetzung folgt….. :-)